Hinweis: Ein Beispiel – frei erfunden, zur Veranschaulichung
Mara und ein Gespräch über Wut
Mara merkt, dass sie in letzter Zeit schneller laut wird, als sie möchte. Hinterher tut es ihr leid, doch beim nächsten Streit passiert es wieder. Sie fragt einen Termin an.
Im Gespräch erzählt sie, was sie gerade belastet. Die Begleiterin hört zu und bewertet nichts. Sie fragt nach: Wann beginnt der Ärger? Was ist kurz davor passiert? Mara bemerkt, dass die Wut meist kommt, wenn sie sich übergangen fühlt und nichts sagt. Bisher war die Wut für sie ein Störfaktor. Jetzt fragt sie sich, worauf sie hinweisen will.
Gemeinsam schauen die beiden auf eine Situation aus der vergangenen Woche. Sie ordnen, was Mara gespürt hat, und überlegen, was ihr in einem solchen Moment helfen könnte. Manches fühlt sich stimmig an, manches noch fremd. Beides darf so bleiben.
Der nächste kleine Schritt
Bis zum nächsten Termin beobachtet Mara, in welchen Momenten der Ärger anklopft, und notiert sich, wann es passiert. Mehr nicht.
Namen und Situation sind erfunden. Keine Kundenstimme, kein Erfahrungsbericht.



