Hinweis: Ein Beispiel – frei erfunden, zur Veranschaulichung
Jonas und ein Nachmittag mit Stiften
Wenn Jonas wütend wird, ist er für niemanden mehr erreichbar. Danach sitzt er still da und sagt nichts. Seine Mutter weiß nicht mehr, wie sie ihn erreichen soll. Sie fragt für Jonas ein Wutcoaching für Kinder an.
Der Raum ist ruhig und kindgerecht. Jonas muss nichts erklären. Die Begleiterin lässt ihm Zeit und bietet an, was ihm vielleicht liegt: ein Gespräch, Stifte und Papier oder ein Spiel. Er entscheidet sich fürs Malen.
Er malt etwas Dunkles, dann etwas Gelbes. Wenn er etwas dazu sagt, hört die Begleiterin zu und bewertet nichts. Fragen stellt sie nur, wenn er mag. Dass Jonas wütend sein darf, ohne dass jemand schimpft, ist an diesem Tag das Wichtigste.
Wenn er möchte, zeigt er seiner Mutter das Bild. Ob die nächsten Tage ruhiger werden, weiß noch niemand.
Der nächste kleine Schritt
Beim nächsten Termin möchte Jonas an seinem Bild weitermalen. Mehr braucht es zunächst nicht.
Namen und Situation sind erfunden. Keine Kundenstimme, kein Erfahrungsbericht.



