Hinweis: Ein Beispiel – frei erfunden, zur Veranschaulichung
Lena und Tom im Gespräch mit der Mediatorin
Lena und Tom sprechen seit Wochen nur noch über Organisatorisches, und selbst das endet im Streit. Beide wünschen sich ein Gespräch, das nicht eskaliert. Sie fragen gemeinsam eine Mediation an.
Zu Beginn erklärt die Mediatorin den Rahmen: Beide kommen gleichermaßen zu Wort. Sie bleibt neutral und ergreift für niemanden Partei. Alles, was gesagt wird, bleibt vertraulich, denn sie ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Lena spricht zuerst. Sie erzählt, dass sie sich mit vielem allein fühlt. Tom hört zu, und die Mediatorin fasst zusammen, was sie verstanden hat, ohne etwas zu bewerten. Dann ist Tom an der Reihe. Er sagt, dass er jede Bitte als Vorwurf hört und sich deshalb zurückzieht.
Beide merken, dass beim anderen oft etwas anderes ankommt, als gemeint war. Eine Lösung gibt es an diesem Tag noch nicht. Sie halten fest, worüber sie als Nächstes sprechen möchten.
Der nächste kleine Schritt
Bis zum nächsten Termin überlegt jeder für sich, was er sich vom anderen im Alltag wünscht, und bringt es mit.
Namen und Situation sind erfunden. Keine Kundenstimme, kein Erfahrungsbericht.



